Ibera ist ein Sumpfgebiet, das seit einigen Jahren ein Nationalpark ist. Weil es so schwer zu erreichen ist, sind wir mit zwei kleinen Cessnas hin geflogen.
Die Sümpfe werden nur durch Regenwasser gespeist. Unter dem ganzen Gebiet Corrientes liegt eine Lehmschicht, die das Abfließen des Wassers verhindert. Es sammelt sich an der tiefsten Stelle, den Ibera-Sümpfen. Es ist Herbst, es hat seit September nicht geregnet, Regen wird auch nicht vor Juni erwartet. So ist der Wasserstand eher niedrig. Doch es gibt viele Wassergräben, Lagunen und Bereiche mit schwimmenden Inseln.
Unser Quartier, Posada Uguay, ist eine kleine Anlage mit nur vier Zimmern. Unsere Gastgeberinnen sind Lorena und Marcela, die uns in den nächsten Tagen den Nationalpark zeigen und außerdem rundum versorgen und betreuen.
Wir machen Wanderungen, sehen Ameisen- und Termitenhaufen, viele Vögel, besondere Bäume.
Auf einer Bootstour durch die Lagune bei Carlos Pellegrini gibt es Wasservögel und Kaimane zu entdecken. Immer wieder sehen wir Familien von Wasserschweinen, die gemütlich das Gras am Wegesrand fressen, oder sich im Schlamm suhlen.
Besonders beeindruckend ist der Sonnenuntergang über der spiegelglatten Lagune bei Carlos Pellegrini, bei dem uns auch noch ein leckerer Imbiss bereitet wurde.
Besonders nah kam uns die Tierwelt in Form von Fröschen im Badezimmer, einer großen Kröte vor der Zimmertüre von Daniel und Viona, die riesige Spinne daneben haben wir auf den zweiten Blick entdeckt.


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